• 26
  • Nov

(ddp direct)Strompreise steigen bei 98 Versorgern um bis zu 178 Euro /
Energieversorger müssen alle Preisveränderungen mindestens sechs Wochen vor in Kraft treten veröffentlichen.
Für Änderungen zum 01. Januar 2010 ist diese Frist am vergangenen Freitag, den 20. November 2009 abgelaufen und daher stehen erst jetzt die endgültigen Energiedaten fest.
Strompreise klettern um bis zu 178 Euro!
Wie bereits zum Jahreswechsel 2008/2009 verteuert sich auch zum kommenden Jahr der Preis für Strom.
Mindestens 98 Stromversorger planen ihre Tarife um durchschnittlich 6,4 Prozent (72 Euro p.a.) zu erhöhen, in der Spitze um rund 16 Prozent.
Deutschlands fünftgrößter Versorger EWE verlangt ab Januar im Schnitt 14 Prozent mehr Gebühren.
Auch der Energieversorger Vattenfall will im kommenden Jahr die Strompreise für seine Kunden deutlich erhöhen. So soll Strom für Privatkunden in Berlin im Durchschnitt um 6,4 Prozent teurer werden, in Hamburg um 4,7 Prozent.
Des Weiteren müssen hunderttausende Stromkunden des Energieriesen EnBW ab 2010 mit deutlich höheren Preisen rechnen. Die Tarife für sogenannte Sonderverträge sollen im Januar 2010 um durchschnittlich 7,5 Prozent ansteigen.
Als Gründe für die Preiserhöhungen werden entweder gestiegenen Beschaffungskosten oder erhöhte Kosten im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) angegeben. Umweltschützer weisen den Bezug zum EEG allerdings zurück, da die Förderung von Solarenergie und Windkraft lediglich fünf Prozent des Strompreises ausmache. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) ruft daher die Verbraucher auf, den Stromanbieter zu wechseln.
Nur 26 Anbieter wollen ihre Preise um durchschnittlich 3,1 Prozent (36 Euro p.a.) senken.

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